ESG-Investitionen Teil 2: Warnsignale für sozial-ökologische Risiken

ESG-Investitionen Teil 2: Warnsignale für sozial-ökologische Risiken

Sind ESG-Investitionen Trend oder ein neuer Standard? Wo lauern die Risiken und wie sieht es mit der Performance und Sicherheit aus? Investoren, die an der Nachhaltigkeit ihrer An­lagen interessiert sind, möchten ihre Werte mit finanziellem Erfolg verbinden. Sie gehen bei Ihrer Wahl der Portfolio-Zusam­men­setzung über die finanziellen Kriterien hinaus und orientieren sich an dem, wie gut Unternehmen solche ökologischen und sozialen Aspekte berücksichtigen. Nach wie vor streben sie nach wettbewerbsfähigen Renditen. Als Investitionsmaxime ist die erwartete risikoadjustierte Rendite auch die Prämisse klassischer finanzökonomischer Modelle. Studien zeigen, dass der Einsatz nachhaltiger Investments im All­gemeinen die risikoadjustierten Renditen – also die finanziellen Erträge – bisher nicht reduziert hat.

Die ESG-Performance wird auch von gesellschaftlichen Faktoren, wie Gesetzgebung, Normen, Technologiefortschritt, Regulierung beeinflusst. Sie setzen die Maßstäbe dafür, was bei der ESG-Ausrichtung für gut oder schlecht gehalten wird. Auch wenn noch die genauen Definitionen über die ESG-Risiken sowie Regulierungsvorgaben über ihr Management fehlen, geht es hierbei um einen neuen Standard.

Die ESG-Analyse gewinnt an Relevanz bei der fundamentalen Analyse von Wertpapieren und Fonds. Die ESG-Bewertungen eines Unternehmens können sich aufgrund etlicher externer wie interner Faktoren verändern. Z.B. steigen auch die Unternehmen auf, die schlechte Leistungen haben, aber ihre ESG-Compliance erhöhen. Oder wenn Maßnah­men der Konkurrenz bezüglich ihrer Umwelteinflüsse besser greifen, können auch Unternehmen mit sehr gutem Noten ihr ESG-Ranking verlieren und damit aus dem Blickfeld der Investoren verschwinden.

Morningstar setzt neue ESG-Ratings um, die ihr Partner Sustainalytics Ende 2018 eingeführt hat. Im Vordergrund steht eine stärker an Finanzkennzahlen ausgerichtete Risikoanalyse. Sie ermöglicht eine bessere Integration in die Entscheidungen zur Risiko­ren­dite. Zusätzlich wenden sie den „Best-in-Class-Ansatz“ und betrachten mit den ESG-Scores branchenübergreifende Risikoeigenschaften.

„Wir schätzen, dass der Anteil von nachhaltig investierten Vermö­gens­werten in diesem Jahr weltweit bei etwa 35 Prozent liegt. Wenn sich die Wachstumsraten der vergangenen 20 Jahre fortsetzen, wären wir in zehn Jahren bei 70 Prozent und das ist unserer Einschätzung nach noch eine konservative Prognose“, so Jan Rabe, ESG-Spezialist bei Metzler Asset Management.

Aus den Umfragen unter institutionellen Anlegern folgt, dass mehr als drei Viertel der Befragten bis 2022 keine Produkte mehr kaufen wollen, die ESG-Vorgaben nicht erfüllen.

…darüber lesen Sie in meinem Artikel „Warnsignale für sozial-ökologische Risiken“ in den Betriebswirtschaftlichen Blättern der SparkassenZeitung: https://www.sparkassenzeitung.de/vertrieb/bblesg-investitionen-2-warnsignale-fuer-sozial-oekologische-risiken

 

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